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Nachfrageorientierte Bestandsentwicklung

Veränderte Bedürfnisse der Nutzer:innen und neue Anforderungen an den Wohnungsmarkt

Über das Projekt 

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und veränderter Wohnbedürfnisse besteht ein Wettbewerb der Wohnungsanbieter um Bewohner:innen. Ein Ziel der nachhaltigen Stadtentwicklung ist es, Leerstände größeren Ausmaßes im Wohnungsbestand zu vermeiden. Die Wohnungsanbieter müssen sich auf die mit dem demografischen und gesellschaftlichen Wandel einhergehenden veränderten Bedürfnisse der Nutzer:innen und neuen Anforderung an den Wohnungsmarkt (Paradigmenwechsel von einer angebots- zu einer nachfrageorientierten Wohnungspolitik) einstellen. Vor allem der zunehmende Anteil älterer Menschen, aber auch veränderte Wohnbedürfnisse jüngerer Generationen sowie veränderte Familienstrukturen, sind bei mittel- und langfristigen Bestandsentwicklungen zu berücksichtigen. Wesentlich ist damit die bislang kaum untersuchte Frage, wie sich der Wohnungsbestand nachfrageorientiert, qualitätsvoll und zugleich betriebswirtschaftlich effizient verbessern lässt.

NaBeWo 

Fördermittelgeber: Drittmittel-Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF)

Laufzeit: 04.2007 - 02.2010

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Nachfrageorientierte Bestandsentwicklung

demographischer Wandel und veränderte Wohnbedürfnisse

Vor allem der zunehmende Anteil älterer Menschen, aber auch veränderte Wohnbedürfnisse jüngerer Generationen sowie veränderte Familienstrukturen, sind zu berücksichtigen.

Methodik und Ergebnisse 

Auch Wohnungsbaugenossenschaften (WBG) mit meist großen Beständen stehen vor dieser Fragestellung. Das Verbundforschungsprojekt „Nachfrageorientierte Bestandsentwicklung in der Wohnungswirtschaft“ arbeitete deshalb mit Wohnungsbaugenossenschaften in Erfurt und Berlin zusammen.

Die inhaltliche Zielsetzung konzentrierte sich auf folgende Schwerpunkte:

  • Innovative Wohnangebote in Form zielgruppengerechter und flexibler Wohnformen,

  • Komplementäre Angebote als innovative Zukunftskonzepte wohnungsbezogener Service- und Dienstleistungsangebote,

  • Governance-Formen zur Stärkung der Eigeninitiative und Selbstorganisation der Genossenschaftsmitglieder,

  • Marketing zur Profilschärfung und Modernisierung des Images genossenschaftlichen Wohnens.

Wohnungsbaugenossenschaften als Kooperationspartner:

  • WBG Einheit eG (Erfurt)

  • WBG Zukunft eG (Erfurt)

  • WBG Köpenick Nord e.G. (Berlin)

  • WG Lichtenberg eG (Berlin)

Publikationen und weiterführende Materialien

  • Eizenhöfer, R.; Sinning, H.; Ziervogel, D. 2010: Nachfrageorientiete Bestandsentwicklung. Anpassungsstrategie für die Wohnungswirtschaft im demografischen Wandel, Beitrag zur BBSR-Online-Publikation: Vielfalt des Demographischen Wandels. Eine Herausforderung für Stadt und Land, hg. von BBSR, Dezembertagung des Arbeitskreises "Städte und Regionen" der DGD und in Kooperation mit dem BBR am 30.11./01.12.2009, S. 109-119, Berlin.
  • Eizenhöfer, R.; Sinning, H. 2010: Wohnumfeld und quartiersbezogene Infrastruktur, in: Röber, Manfred; Sinning, Heidi (Hg.): Wohnen im Bestand: Nachfrageorientierung als Perspektive. Anforderungen, Konzepte und Good Practices für Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung, S. 77-120, Detmold.
  • Röber, M.; Sinning, H. (Hg.) 2010: Wohnen im Bestand: Nachfrageorientierung als Perspektive. Anforderungen, Konzepte und Good Practices für Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung, Rohn Verlag, Detmold.
  • Röber, M.; Sinning, H. 2010: Nachfrageorientierte Bestandsentwicklung in der Wohnungswirtschaft, in: Röber, M.; Sinning, H. (Hg.): Wohnen im Bestand: Nachfrageorientierung als Perspektive. Anforderungen, Konzepte und Good Practices für Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung, S. 9-28, Detmold.
  • Röber, M.; Sinning, H. 2010: Nachfrageorientierte Bestandsentwicklung in der Wohnungswirtschaft. Folgerungen, weiterführende Überlegungen und Forschungsbedarf, in: Röber, M.; Sinning, H. (Hg.): Wohnen im Bestand: Nachfrageorientierung als Perspektive. Anforderungen, Konzepte und Good Practices für Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung, S. 251-266, Detmold.

Projektteam 

Projektleitung

Prof.in Dr.-Ing. Heidi Sinning

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Daniela Ziervogel

Dipl.-Ing. Rebecca Eizenhöfer

ehem. Wissenschaftliche Mitarbeiterin 

In Kooperation mit 

Fachgebiet Entwurfslehre und Gebäudeplanung der FH Erfurt:
Prof. Dr. Birgitt Zimmermann

FHTW Berlin

Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre und Public Management der Universität Leipzig:
Prof. Dr. Manfred Röber,
Dipl.-Kfm. Heiko Beck